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CD
Rheinische Cellomusik

 

 

 

 

 

 

 

Dietmar Berger * Violoncello
(Schule des Giovanni Paulo Maggini, Brescia, um 1630)

Aufnahme: 12.-18. Februar 2006
Aufnahmetechnik: Roman Berger
Tonmeister und Digitalschnitt: Roman Berger
Booklet-Redaktion und -Layout: Christoph Dohr
© Booklet-Text: Verlag Dohr

 

Bestell-Nummer: Verlag Dohr DCD 031
Preis: EURO 18,50

Die Notenausgaben zu den eingespielten Werken sind in der Edition Dohr erschienen.

  • Ewald Sträßer (1867-1933): Suite (1926)
    - Präludium [2'57]
    - Menuett [1'59]
    - Ziemlich langsam [3'20]
    - Fughetto [4'55]
    - Gigue [1'51]
  • Jaques Offenbach (1819-1880): Mélodies de "L'elisir d'amore" de Donizetti (1853) [11'08]
  • Max Bruch (1838-1920): Aria a-Moll op. 70/1 [3'51]
  • Dietmar Berger (*1965): Walzer im alten Stil (1997) [4'19]
  • Jaques Offenbach (1819-1880): Mélodies de "Anna Bolena" de Donizetti (1851) [17'00]
    (DCD 031)
    (P) 2006 EURO 18,50

Pressestimme

"'Von Köln aus in die Welt' - so könnte man die kleine Anthologie mit 'Rheinischer Cellomusik' auch betiteln, die unlängst im Dohr-Verlag erschienen ist und den Bogen über gut anderthalb Jahrhunderte spannt von Jacques Offenbach bis zu Dietmar Berger, der hier zugleich als Interpret firmiert. Der ungeheure Erfolg als Operetten-Komponist hat die vorherige Karriere Offenbachs als gefeierter Cello-Virtuose beinahe in Vergessenheit geraten lassen; anhand seiner zahlreichen Kompositionen für sein Instrument lässt sie sich aber wieder ins Gedächtnis zurück rufen. Hier geschieht dies mit zwei ausgedehnten Potpourris aus Donizetti-Opern, die um 1850 in der Publikumsgunst obenan standen. Mit dem späteren Offenbach im Hinterkopf mag man diese Stücke genussvoll goutieren und begreift zugleich die Stellung des Komponis­ten in der Belcanto-Tradition, die er schon hier leicht ins Ironische umzubiegen wusste. Keinesfalls ironisierend verstand indes der 1867 geborene Ewald Sträßer die Suitenform im Stile J. S. Bachs bei seiner eigenen Suite für Violoncello solo von 1926, die man aber eher noch der Spätromantik als dem zu dieser Zeit schon herrschenden 'Neoklassizismus' zurechnen möchte, erst recht die 'Aria' von Max Bruch, die allerdings, wie der Komponist selber zugab, von seinem Sohn Felix stammte. Zusammen mit dem selbst komponierten 'Walzer im alten Stil' zeichnet Dietmar Berger hier ein sehr anhörenswertes Panorama der Cellomusik aus der Feder rheinischer Autoren; gelegentlich geht er dabei vielleicht etwas zu brav zu Werke: Übermäßig temperamentvoll erscheint er hier weder als Komponist noch als Interpret. Klanglich ist indes alles bestens im Lot, und Bergers Spiel erfreut durch Präzision und Klarheit ebenso wie durch schön ausgesponnene Kantilenen. Musikfreunde, die die ausgetretenen Pfade meiden wollen, werden so bestens bedient." (Köln-Bonner Musikkalender 9/2008, S. 4)

aktualisiert Donnerstag, 2. Juli 2009 updated
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